Samstag, 18. Oktober 2014

Update, im liegen Geld verdienen

An alle, die noch immer auf der Suche nach dem besten Nebenjob der Welt sind. Ich hatte bereits einmal über die Möglichkeit, im liegen Geld zu verdienen, berichtet. Da ich keine Lust habe, irgendwo Ware zu verräumen oder von irgendjemanden die Kinder zu hüten, habe ich mich schon längere Zeit mit dieser Methode auseinandergesetzt. Ich schreibe schon seit meiner Kindheit sehr gerne. Deutsch war immer mein Lieblingsfach. Zumindest bis die Rechtschreibreform kam. Ich war so glücklich, dass mich die neue Rechtschreibung schulisch nicht mehr betroffen hat! 



Um Texte gegen Bezahlung schreiben zu können, müsst Ihr keine professionellen Autoren sein und auch nicht die deutsche Sprache studiert haben. Aber Ihr benötigt einen überdurchschnittlichen Wortschatz. Natürlich wären sehr gute Kenntnisse bezüglich der Grammatik von Vorteil. Ich erzählte ja bereits, von meiner Komma Schwäche:-)



Sobald Ihr Euch auf einer entsprechenden Homepage registriert, müsst Ihr zu Euren persönlichen Angaben, auch einen Probetext einreichen. Dieser wird von der Redaktion geprüft und bewertet. Je nach Ergebnis, werdet Ihr eingestuft und verdient von 1 bis 5 cent pro Wort. 



Eure Anmeldung als Autor, ist (sollte!) generell kostenfrei möglich sein. Bisher ist mir auch noch nichts kostenpflichtiges im Netz, sprich Abzocke, begegnet. 



Falls Ihr euch die Frage stellt: Ja! Das Internet sucht ständig nach gutem und einzigartigen (unique) Content (Inhalt). Gerade heute, werden wir mit Blogs & Pages überschwemmt. Alleine der Rahmen nützt ja keinem etwas. Guter Inhalt muss her. Egal ob im Apothekenblog, oder Produktbeschreibungen für Otto & Co. Der Bedarf ist auf jeden Fall da, es kann schließlich nicht jeder gut schreiben. 



Ein kurzer Überblick über die aktuellen Anbieter:






- Verdienstspanne: 1 Cent/Wort bis 4,70 Cent/Wort

- Mindestsumme für eine "Direct Order" 1,50 Cent/Wort
- Verdienstrechner gibt Möglichkeit etwaige Einnahmen abzuschätzen
- Super einfach strukturierte Homepage, man bekommt schnell einen Überblick!
- Zuverlässige Auszahlungen ab 10 Euro, täglich möglich!




Ich empfinde die Auftragslage bei Content am besten. Es kommen regelmäßig neue Aufträge ins System. Leider handelt es sich mehr um kleine, als um große Aufträge. Aber das wechselt immer wieder. Da hilft nur Geduld. Um seinen Verdienst zu sichern, muss man oft viele kleine Aufträge (beispielsweise je 1,90 Euro) erledigen. Aber es gibt durchaus auch Angebote, bei denen man auf einen Schlag 8 Euro oder mehr verdient. 






- Verdienstspanne: 0,7 Cent/Wort bis 4 Cent/Wort

- Mindestsumme für eine "Direct Order" 1,63 Cent/Wort
- Teamorder möglich, mind. 1,43 Cent/Wort
- Zuverlässige Auszahlungen ab 10 Euro, täglich möglich!
- Auch hier gibt es einen Verdienstrechner




Textbroker wird auch gerne von Einsteigern genutzt und ist für jene auch sehr gut geeignet. Auch hier variieren die Angebote je nach Bedarf. Da hat man halt als Autor keinen Einfluss. Mit etwas Geduld, kommen nach und nach immer wieder neue, auch mal interessantere, Aufträge reingeflattert!






- Verdienstspanne: 0,7 Cent/Wort bis 2 Cent/Wort

- Direct Order ist möglich, nach Verhandlung mit dem Kunden
- "Unique" Texte werden ständig gesucht!




Pagecontent, gebrauche ich noch nicht sehr lange. Man kann hier wohl in erster Linie, eigene "unique" Texte einstellen und anbieten. Beispielsweise, schreibt Ihr zum Thema Recht & Gesetz -10 Gründe, die eine Kündigung rechtfertigen- und stellt den Text zum Verkauf ein. Es gibt von Zeit zu Zeit, auch Angebote auf dem Marktplatz. Leider noch nicht wirklich oft, es scheint selten Aufträge zu geben. Fehlt wohl noch an Bekanntheit! Ich denke, es handelt sich um eine schöne und übersichtliche "Börse", um selbst verfasste Texte an den Mann zu bringen. So schreibt man automatisch nur über seine Interessengebiete, da fällt das texten doch viel leichter:-)



Fazit zu Textbörsen




Ich bin zeitgleich bei mehreren Content Vermittlern angemeldet, um mehr Auswahl zu haben. Bin super zufrieden mit den allgemeinen Rahmenbedingungen. Aber auch dieser Nebenjob ist kein Zuckerschlecken, denn auch wenn Ihr erst einmal in Eurer Qualitätsstufe eingenordet seit, müsst Ihr diese weiterhin verteidigen! Die Redaktionen, überprüfen immer wieder Eure bearbeiteten Texte und übersenden Euch sogar die Korrekturen. Einerseits ist das eine Hilfe, um sich zukünftig besser auszudrücken, andererseits setzt es einem natürlich unter Druck. Qualitätsschwankungen sind hier nicht gern gesehen. Aber welcher Job ist schon easy? 

Jeder Kunde, hat die Chance, Deinen geschriebenen Text nochmal an Dich zurückzugeben. Vielleicht gefällt ihm etwas daran nicht, oder Du hast die Briefingunterlagen nicht richtig gelesen und etwas fehlt. Dann musst du das Problem teilweise in wenigen Stunden beseitigen, sonst wird deine Stornoquote stark belastet. Also immer schön aufpassen! Lest jedes Briefing von oben bis unten durch, um auf Nummer sicher zu gehen. Ihr habt den angeklickten Auftrag, immer 9 Minuten inne (Textbroker/Content), um nach dem Lesen des Briefings zu entscheiden, ob Ihr dem gewünschten Text mächtig seid. In dieser Zeit, kann kein anderer auf den Auftrag zugreifen. Klaro?


Zur Kohle: 150 Euro im Monat sind locker drinne, natürlich muss man sich dafür von Zeit zu Zeit mit einem hyperkritischen Auftraggeber auseinandersetzen. Den Stundenlohn sollte man sich nicht selbst vorrechnen:-) Mindestlohn ist schwer erreichbar!



Viel Spaß beim ausprobieren!



100 % by MysteryTestGirl





1 Kommentar:

  1. eine wirklich gute Möglichkeit. Habe mich nach deinem ersten Bericht bei Textbrooker angemeldet. Aber einige Tage lang war da gar nichts los für mich.
    Werde dieses Wochenende nochmal einen Blick reinwerfen und ggf. auch die anderen Portale mal ansehen.
    Liebe Grüße!

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