Mittwoch, 20. Mai 2015

Füße hoch, der Vorwerk macht´s

Einen ersten Blick auf den Vorwerk Kobold VR200 habe ich euch ja bereits ermöglicht. Wir haben die Testphase im Groben durch und kennen das wendige Wunderwerk nun etwas besser. Im Grunde reicht ein Bild, um die Entlastung der "Hausfrau" des Hauses darzustellen:



Füße hoch! Der Kobold kommt!

Der Produkttest mit dem Vorwerk VR200


Erste Zweifel wurden bereits durch die einfache Inbetriebnahme ausgeräumt. In weniger als 10 Minuten war der Roboter zusammengebaut, in Position und am aufladen. Die Ausstattung ist übersichtlich. Der kompakte Roboter  (schwerer als gedacht), ein Ladegerät (ganz leicht), ein Magnetstreifen zur Abgrenzung, die grüne Seitenbürste, eine Fernbedienung Das ist alles! Mehr ist auch nicht nötig!



Einige Punkte sollte man laut Anleitung beachten, bevor der Saugroboter loslegt. Kabel sollten nicht herumliegen, damit er auch nicht darüber fährt. Leicht zerbrechliches wie Vasen, sollte man aus dem Weg räumen. Hochflorteppiche eignen sich nur bedingt. Bis zu 20mm Teppiche schafft er. 

Nach einer etwa 2-stündigen Ladephase (so lange er lädt blinkt er, wenn er voll aufgeladen ist leuchtet er stetig grün), ging es dann das erste Mal rund im Hause MysteryTestGirl. Ich dachte im ersten Moment es startet ein Flugzeug im Wohnzimmer. Er ist zwar nicht abgehoben, aber die Lautstärke ist zu Beginn schon deutlich lauter als gedacht. Ich bin mir nicht sicher, ob das so sein muss. Heutzutage kann man doch alles irgendwie regulieren. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der Sound so gewollt ist, um die Kraft des kleinen Roboters darzustellen! Für unseren Geschmack ist es etwas zu laut, man kann nicht mal in Ruhe TV klotzen, während der Vorwerk die Arbeit übernimmt:-). Ich hab eine Lösung gefunden: Ich mache den Fernseher auf volle Lautstärke!

Das Design des Saugroboters named "Friedolin" (weil der TM31 ja schon Frieda heißt) überzeugt schon beim ersten Anblick. Das Gerät sieht edel aus - entsprechend der stolzen 749 Euro Kaufpreis! Der weiße Glanz, mit silbernen Elementen und dem abgerundeten Äußeren: Sehr schön, gelungen! man sieht Friedolin den Preis praktisch an. Auch die Ladestation ist gleichermaßen hochwertig anzusehen! Er steht bei uns im Wohnzimmer in einer Ecke und wir schauen eigentlich von jeder Position darauf. Es stört aber nicht, denn er ist schon was für´s Auge. 



Das integrierte Display beinhaltet die wichtigsten Befehle und Einstellungsmöglichkeiten. 4 Funktionstasten gibt es, die nur ganz leicht gedrückt werden müssen. In erster Linie zeigt es an: Kobold & Uhrzeit & Power. Wenn es einen Grund gibt, beispielsweise fehlende Akkukraft, wird dies angezeigt. Schwächelt der Akku während der Reinigung, fährt Friedolin (ganz eigenständig) zur Ladestation zurück und zeigt währenddessen auch den Grund an. Nicht das man denkt er will nur Pause machen:-) Sprache, Uhrzeit, Reinigungsmodi lassen dich durch die Pfeiltasten ganz leicht einstellen. Man blättert praktisch einfach im Menü. Spot Reinigung ist für einzelne verschmutzte Bereiche gut. Ich lasse ihn immer komplett durchlaufen mit der Alle Räume Funktion. Dann fährt er erst die Kanten ab und dann nach System den Rest. In der Eco Funktion läuft der Saugroboter mit verminderter Motorleistung. Satte 90 Minuten kann er dann durchsaugen (normal 60). Weitere Highlights:



- Zeitplan (Er saugt dann z.B. schon jeden Tag um 15 h, um 16 h Feierabend? Alles schon erledigt!)
- Kletterhilfe (Türschwellen etc bis zu 20mm!, so "klettert" er auch mühelos über die Füße unserer Wäschespinne!)

Die pfiffige Lasertechnik ist der Hammer! 3 Bodensensoren, 1 Wandfolgesensor, 3 Ultraschallsensoren, und weitere 6 Kontaktsensoren sind für die saubere Arbeit verantwortlich. Sobald beispielsweise die Ultraschallsensoren Hindernisse im Abstand von 15 cm registrieren, verlangsamt Friedolin seine Geschwindigkeit. Während er die Ränder im raum abfährt, sind diese ausgeschaltet. Damit die Randreinigung ordentlich erfolgt! Ist das nicht toll?




Die Saugkraft ist natürlich bei allen Saugern dieser Welt ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Kaufentscheidung. Ich bin anfangs davon ausgegangen, dass ich sowieso noch nachsaugen müsste. Die Befürchtung hat Friedolin aber schnell widerlegt. Der Kleine hat Power unter´m Popöchen. Physikalisch ausgedrückt: 100-240 Volt Wechselspannung 50/60 Hertz. 

Er saugt im Grunde gründlicher als ich, weil er sich ja nicht ablenken lässt. Er verlässt sich rein auf seine lasergestützte Route und lässt daher nichts aus. Gründlich und zuverlässig schlängelt er sich um Stuhlbeine, Wäschespinnen, Füße und um Paulchen. Der hat ihn übrigens direkt als Mitbewohner akzeptiert. Ihn stört weder das Geräusch, noch seine Tour um´s Hundebett. Ein großes Lob für diese Technik. Ich hab schon länger nicht mehr selbst gesaugt. Er ist wendig und stoppt zur rechten Zeit, wenn er merkt es geht nicht weiter. Es ist also nicht so, dass er schon in die Kommode fährt und erst dann abdreht. Nein, die Möbel bleiben geschont. Im Alltag ist es mit der flachen Flunder sehr einfach. Er sagt was er will, wenn er was will. Und ich mache. Ich muss eigentlich bei uns nicht viel beachten. Es gibt weder lose Kabel, zerbrechliche Chinavasen, oder ähnliches. Paulchen weiß sich zu verhalten, wenn Friedolin ankommt. Man kann problemlos über das Gerät steigen, auch wenn er am Arbeiten ist. Der Vorwerk macht sein Ding! Selbstverständlich sind die Lichtverhältnisse wurscht! Er funktioniert ja durch die Lasertechnologie. Die Fernbedienung soll den Umgang noch mehr erleichtern. Diese muss (wie beim TV) immer in die Richtung des Geräts zeigen. Der Empfänger ist am Display integriert. Die Tasten sind übersichtlich. Die Home Taste schickt ihn nach Hause. Die Spot Taste springt zur Spot Reinigung (ein Bereich) und dann ist da noch die Eco Funktion, sowie die Richtungsweisungen. 

Die Reinigung von Friedolin ist auch ganz easy. Einfach nur den Staubbehälter mit einem Klick herausnehmen und den Filter abnehmen. Ausleeren und ggf. unter Wasser säubern. Wieder einsetzen. Finito! Natürlich muss man nicht selber aufpassen, wann der Behälter voll ist. Friedolin sagt Bescheid. Dann gibt es ein akustisches dezentes Signal und man schaut auf das Display. Da steht dann Staubbehälter entleeren und das Licht leuchtet orange statt grün. Die übrigen Flächen & Sensoren lassen sich mit einem weichen Tuch abwischen. 





Fazit zum Produkttest mit dem Vorwerk Kobold VR200
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Wir haben ungeahnter Weise den Friedolin beide ins Herz geschlossen. Echt wahr! Die Handhabung ist ein Kinderspiel und die Erleichterung ist enorm. Ich bin mit Paulchen Gassi und lasse den Saugroboter schon mal seine Arbeit machen. Bis wir zurück kommen ist alles fertig und sauber! Er nimmt jeglichen Schmutz scheinbar problemlos auf, ob Hundehaare, Holzsplitter, oder ähnliches. Übrigens gibt es bei uns zu Hause Materialmix zu besaugen. Also teils Fliesen, teils Laminat, teils niedrige Teppiche. Leider geht er nicht von alleine die Treppen hoch, daher trage ich ihn ins EG. Aber nur 2mal die Woche. Paulchen ist selten oben zum Dreck machen:-) Unten hat er 3mal täglich genug Arbeit! Für 749 Euro bekommt man ein absolut zuverlässiges Gerät aus gutem Hause. Vorwerk ist mir bereits als Marke in der Küche sehr vertraut und daher weiß ich auch um die zuverlässige Erreichbarkeit des Kundendienstes. Einmal hab ich meinen Thermomix auf dem Herd geparkt und die Platte war noch heiß. Ergebnis: Angeschmolzen! Das Gehäuse wurde zügig gewechselt. Unter KOBOLD gibt es weitere Infos. Ich liebäugle jetzt schon wieder mit dem Akkusauger für 129 Euro. So als preisgünstige Ergänzung für zwischen die Ritzen im Sofa. Nein, wisst ihr was. Klickt lieber nicht auf den Link. Einmal mit Vorwerk infiziert, kriegt ihr den Virus nie mehr los! Tolle Produkte! Zum Test kam es übrigens dank dem Produkttestportal www.mensbrands.de. Kostenfrei registrieren und vielleicht seid ihr beim nächsten Test dabei. Cooles Portal mit netten Betreuern. Für den Kobold VR200:

100 % by MysteryTestGirl





Kommentare:

  1. Vorwerk ist ja nahezu unverwüstlich, jedenfalls die Staubsauger haben bei uns in der Familie 20 Jahre und länger gehalten. Mein alter Vorwerk Tiger läuft auch noch. Ich habe mir nur einen neuen gekauft, weil er etwas in der Leistung nachgelassen hat und ich gern den neuen Wisch-Sauger von Vorwerk haben wollte. Einen Saugroboter habe ich auch, allerdings den von Vileda. Aber der funktioniert auch noch ohne Probleme:http://ein-kleiner-blog.blogspot.de/2014/05/vileda-relax-cleaning-robot-produkttest.html
    LG Elke

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    1. Gut zu wissen, mal interessant zu sehen was der von Vileda so kann und kostet! LG an dich Elke!

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  2. hihi ich muss da tatsächlich immer an ein Video denken...von einer Katze im Haikostüm die auf dem Staubsauger durch die Bude düst^^

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    1. Cool, wäre Paulchen kleiner würde ich ihn auch draufsetzen um Photos zu machen. Der Hit!

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  3. Hach, ich beneide dich! ;)

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    1. Mit Recht meine Liebe, der ist echt saustark:-) Grins:-)

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